“Glennkill” im Kino der Kulturbrauerei #Presseevent
Werbung/Presseveranstaltung*
Also, ihr Lieben, wenn Sari schon mal die Zeit findet sich ein schickes Kleid aus dem Schrank zu ziehen und sich schick zu machen, dann ist das durchaus ein Anlass, um nochmal ein wenig ausführlicher darüber zu berichten, oder? Auch wenn das Ganze nun bald schon wieder einen Monat hinter uns liegt. Ich meine… man Alltagsdress besteht in der Regel aus Leggings und einem Shirt oder Pulli oder Alternativ aus Sportklamotten, weil wir ja gefühlt jeden Tag am Sportplatz aufschlagen. Ich habe es ehrlich gesagt schon aufgegeben mich herauszuputzen.

Vielleicht zelebriere ich ja deshalb gewisse Feierlichkeiten (wie Halloween) etwas extremer *lach*, wer weiß… Eitel bin ich in jedem Fall schon lange nicht mehr.
Erinnern wir uns kurz…
Im April hatten der Mann und ich die tolle Gelegenheit seit Langem mal wieder zu einem schönen Premieren-Event in das Kino der Kulturbrauerei zu gehen. Das ist wirklich immer eine schöne Location, die in der Regel auch liebevoll hergerichtet wird und insgesamt auch ein schönes Kinoerlebnis bietet. Ob nun mit oder ohne Premiere als Anlass. Zuletzt war ich mit dem kleinen Sohn zu Garfield hier und es war schon ein kleines Highlight für Groß und Klein.
Nach einigem Hin und Her, ob wir es in unseren Alltag gequetscht bekommen würden, konnten wir aber alles organisiert bekommen und fuhren mit den Öffentlichen Richtung Kulturbrauerei. Hier wird meist so aufgebaut, dass es einen roten Teppich für die berühmteren Personen gibt, als ich es wohl bin (verstehe ich gar nicht *scherz*) und einen für das geladene Publikum. Eine Trennwand trennt diese Bereiche voneinander und ist auch für uns wie eine schöne Fotokulisse aufgebaut. Auf der anderen Seite steht dann die gesamte Presse und erhofft sich natürlich tolle Fotos von den Stars und spannende kurze Gespräche.

Während ich die eine oder andere Synchronstimme dann von oben beobachtet habe, konnte ich zumindest ein Fake-Selfie mit dem Pappaufsteller mit good old Hughie Woolverine (ja, das Wortspiel wird tatsächlich auch in dem einen oder anderen Trailer genutzt) erhaschen. Etwas Humor darf nicht fehlen, oder?
Anders als bei den Kinderfilm-Events wurden hier nicht kleine Mitmachaktionen aufgebaut, dafür aber eine Fotobox, eine große Leinwand für Fotos im Kino-Style und natürlich Verpflegung für uns alle. Nachdem wir also gespannt zusahen, wie nach und nach Gesichter den Promi-Teppich betraten, die wir alle irgendwie nicht zuordnen konnten (bis auf einen Youtuber und die deutsche Stimme vom Ronald Weasley), gab es dann doch das kleine Highlight: Anke und Bastian!

Ich weiß wirklich nicht, ob ich mir das einbilde, aber Anke und Bastian wirken, als ob sie wirklich eine tiefe und innige Freundschaft verbindet. Anke durfte ich ja nun auch schon das letzte Mal erleben und ich finde, dass sie immer eine wirklich offene und sympathische Art hat… und auch das strahlt Bastian massiv aus. Immerhin ist man mit den beiden ja doch irgendwie groß geworden in den letzten Jahrzehnten, oder?

Kino erleben und lieben
Wie auch beim letzten Mal saßen wir in Kino 3 und hier werden auch immer die Berühmtheiten mit reingesetzt. Zwar etwas abgeschirmt vom restlichen Publikum (aber wie ich später herausfand, saß eine der Synchronstimmen tatsächlich direkt vor mir), aber dennoch direkt mit uns in einem Raum. Das hat natürlich den Vorteil, dass sie am Ende des Filmes auch nochmal nach vorne kommen und mit uns im Publikum ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Dazu zählen Erfahrungen aus dem Synchronstudio, wie sie den Film wahrgenommen haben, was sie toll fanden und was anstrengend, Herausforderungen und mehr. Und natürlich ist es toll diese Dynamik zwischen Anke und Bastian live zu erleben und wie sie ehrlich jeden einzelnen würdigen, feiern und hervorheben. Auch eine kleine Kostprobe ihrer Arbeit gab es dann noch einmal und am Ende war es einfach ein mal wieder rundum gelungenes Erlebnis. Schade, dass wir so selten die Ruhe dafür finden. Meist sind solche Events leider zu Uhr- oder Tageszeiten, die mit unserem Alltag schwer zu vereinbaren sind.

Noch ein kleines Fazit zum Film: Glennkill – Ein Schafskrimi
Wie schon im Wochenrückblick neulich kurz angeschnitten, hat mir der Film wirklich gut gefallen. Kurz zur Story von “Glennkill – Ein Schafskrimi” vielleicht:
Der Schäfer George (gespielt von Hugh Jackman) kümmert sich wirklich liebevoll und leidenschaftlich um seine Schafsherde. Jeden Abend liest er ihnen gerne vor und bevorzugt hier spannende Krimis. Davon ausgehend, dass die Schafe davon nichts verstehen, denkt er sich nicht viel dabei und dennoch lauschen sie ihm immer gespannt. Es stellt sich heraus, dass sie sehr wohl verstehen, was er ihnen vorliest und sie lieben und schätzen ihren Schäfer sehr. Das Schaf Lily ist dabei so pfiffig, dass sie meist schnell herausfindet, wer der Täter ist. Dass sie diese Fähigkeit dann auf einmal in einem wirklichen Mordfall einsetzen muss und dieser dann auch noch ihren eigenen Schäfer betrifft, das hätte sie sicherlich niemals gedacht und so wird aus der Schafsherde eine Ermittlungsherde.
Der Film basiert ja auf dem Buch “Glennkill: Ein Schafskrimi” von Leonie Swann und wurde an einigen Stellen ein wenig angepasst und etwas entschärft, so dass man ihn nun wirklich auch durchaus als Familienfilm betrachten kann. Liebevolle und auch liebenswerte Szenen, aber auch Situationen, die uns die eine oder andere Träne in den Augenwinkel treiben verleihen ihm viel Charme. Ich musste lachen, aber auch viel nachdenken. Vor allem die Fähigkeit der Schafe Dramatisches einfach zu vergessen, was für sie das Leben ja doch deutlich einfacher macht, hat mich viel grübeln lassen… Und am Ende ist es auch das Dramatische, wenn die Schafe erkennen, WAS sie da eigentlich alles vergessen und verdrängt haben.
Es ist ein wirklich gelungener Film mit einer passenden Besetzung für Mensch und Schaf, viel Humor und Momenten, die zum Schmunzeln einladen, aber eben auch zum Nachdenken. Ehrlich gesagt gab es für mich dennoch die eine oder andere Stelle, bei der ich überlegt hatte, ob es emotional vielleicht doch ein wenig zu viel für den kleinen Sohn sein könnte. Frei gegeben ist der Film allerdings ab 6 Jahren und ich glaube, das klappt auch ganz gut, da die Schafe wirklich viel lustigen und sympathischen Inhalt bieten, dennoch hat er auch so seine sensiblen Momente.
Kurz gesagt: Es ist ein gelungener Familienfilm und ich hatte viel Spaß an diesem Abend.
*Anmerkung: Wir wurden zu dieser Presseveranstaltung eingeladen. Der Bericht spiegelt ausschließlich unsere eigene Meinung und Perspektive des Tages wider.


