Kleine Katze Chi
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Kleine Katze Chi in Frankreich #Rezension

*Rezension

Wie ihr wisst, hatten wir in letzter Zeit die eine oder andere Auswärtsfahrt mit dem kleinen Sohn und gefühlt ist eigentlich so gut wie jedes Auswärtsspiel der Kinder innerhalb von Berlin dennoch so lang wie eine Fahrt ans Meer. Na gut, das ist jetzt etwas übertrieben, denn wenn man von Berlin an die Ostsee möchte, dann dauert das im Schnitt um die 2 1/2 bis maximal 3 Stunden (und dafür machen wir das definitiv zu selten). Aber wenn man mit dem Auto oder den Öffentlichen von einem Ende zum anderen hier in Berlin möchte, ist man auch immer so um die 45-60 Minuten unterwegs. Berlin ist auf der Karte vielleicht nur ein kleiner Punkt, aber doch deutlich größer, als man manchmal ahnen möchte.

Auf diesen längeren Wegen wird gerne mal gelesen. Inzwischen geht das wieder ganz gut. Wie auch mir eine ganze Zeit lang als Kind, wurde auch den Jungs im Auto hinten schlecht, wenn sie zu lange auf das Tablet oder in ein Buch schauten und so wurden die Autofahrten meist mit einem gelangweilten Blick aus dem Fenster irgendwie überstanden.

Süße Lektüre für Groß und Klein

Nun gut, ich schweife mal wieder ab. Aber das kennt ihr ja inzwischen von mir. Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Inzwischen klappt das mit dem Lesen beim Fahren eigentlich wieder ganz gut und so kann der kleine Sohn diese Fahrten immer wieder mal nutzen, um ein wenig in seinen Büchern zu stöbern. Neben den Büchern zum Thema Minecraft und aktuell natürlich auch seinen Fußball-Idolen, haben wir die kleine Katze Chi für uns entdeckt.

Eigentlich eine schöne Sachen, um Kinder schon früh an die Welt von Manga und Anime heranzuführen, da es noch noch nicht so hektisch in der Erzählweise ist, wie so manch andere Manga-Reihe, die heutzutage beliebt ist.

Bei der kleinen Katze Chi, die ursprünglich aus der Feder von Konami Kanata stammt, begleiten wir die kleine grau weiße Hauskatze durch den Alltag einer eben solchen. Fragt ihr euch nicht auch manchmal, wenn ihr eure Fellknäule anschaut, was ihnen so durch den Kopf geht und was sie so erleben, wenn ihr nicht in der Nähe seid? In der 12 teiligen Manga-Reihe dreht sich eben alles darum.

Katze Chi

Kleine Katze Chi in Frankreich

Relativ neu ist ergänzend zur Manga-Reihe der Einzelband “Kleine Katze Chi in Frankreich“, der im März erschienen ist. Vollständig in Farbe von Catherine Bouvier illustriert und anders, als man es sonst von Mangas gewohnt ist (oder eher ungewohnt?) in westlicher Leserichtung und damit super für Kinder als Einstiegsmanga geeignet. Mangas werden nämlich eigentlich von hinten nach vorne gelesen.

Carlsen Verlag

In diesem Einzelband zieht die kleine Hauskatze Chi mit ihrer Familie um und genau an dieser Stelle schlägt mein kleines Herz ein bisschen höher. Ich liebe es, wenn Geschichten an Schauplätzen spielen, an denen man selbst schon einmal war und so beim Lesen Orte und Dinge wiedererkennen kann.

Bei unserem Tagesausflug nach Paris damals beim ersten Mal war ja der kleine Sohn dabei und so ist das Lesen von “Kleine Katze Chi in Frankreich” irgendwie wie eine kleine gemeinsame Entdeckungsreise.

Louvre
Louvre in Paris

Neues Land, neue Gerüche, neue Abenteuer

Die kleine Katze Chi ist sehr verspielt und neugierig und so geht sie auch sehr schnell auf Entdeckungsreise. Pariser Luft gilt es zu schnuppern, französische Katzen kennenzulernen und das Land zu entdecken. Da kann es auch mal schnell zu Chaos und verrückten Begebenheiten kommen, die Chi und ihre Familie auf Trapp halten.

So eine liebevolle und niedliche Geschichte… besonders, wenn man selber Katzen hat, wird man vieles wieder erkennen. Aber auch die französische Kulisse hat viele kleine Momente beim kleinen Sohn und mir hervorgerufen und insgesamt hatten wir eine schöne Zeit mit diesem kleinen Manga.

Chi

Erschienen ist der Einzelband von Konami Kanata mit den farbigen Illustrationen von Catherine Bouvier im Carlsen Verlag und umfasst 64 Seiten. Ein kleines Highlight sind die Bonusseiten am Ende, die ein kleines Making-Of des Mangas zeigen. Ich finde es ja immer spannend, wenn uns ein Blick hinter die Kulissen gewährt wird. Vor allem, wenn man selbst gerne mal den Stift schwingt… auch wenn ich viel zu selten inzwischen dazu komme.

*Anmerkung: Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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