Lebens ABC
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Das Lebens ABC – Urlaubsreif

Ich habe derzeit einiges an Gedanken, die ich aber noch geordnet bekommen muss und deshalb gehen wir die Sache heute mal ganz entspannt an und beschäftigen uns mit dem nächsten Buchstaben des Lebens ABC. Ich hab gerade mal geschaut: Das Projekt begleitet uns jetzt auch schon wieder gut zwei Jahre. Im September 2024 entstand der erste Artikel dazu mit dem ersten Buchstaben. Rein rechnerisch hätten wir ja ohne Probleme innerhalb eines Jahres durch sein und bereits eine neue Runde starten können *lach*. Wie mit den 1000 Fragen damals… das hat dann doch irgendwie länger gedauert, als gedacht. Aber das macht nichts, denn ich mag so stetige Begleiter…

Inhaltlich geht es darum zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Wort zu finden, das in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt und dann dazu ein wenig zu erzählen. Die Vielfalt der Wörter erlaubt es uns dabei mehrere “Runden” in diesem Projekt zu drehen. Wer mehr darüber wissen möchte, konnte bei Sven alles Wichtige dazu nachlesen, leider geht die Seite aktuell nicht. So viel zur Einführung, die hier immer gleich ausfallen wird lach.

Hier mein bisheriges ABC: A-Alltag || B – Ball || C – Collaboration ||  D – Disney || E – Ehrenamt || F – Fahrrad || G – Garten || H – Haardrama || I – Irland || J – Jasmin || K – Katzen (-mutti) || L wie Laufen || M wie Mama (sein) || N wie Natur || O wie Organisation || P wie Paket || Q wie Quatsch || R wie Reisen || S wie Schwester || T wie Tassen ||

Das Lebens ABC – Urlaubsreif

Heute sind wir also beim Buchstaben U angekommen und dieses Mal habe ich auf meine spontane Eingebung gehört, denn sie ist absolut greifbar und spürbar und mehr als nötig. U wie Urlaubsreif. Wem geht es noch so?

An irgendeiner Stelle habe ich sicherlich schon einmal erwähnt, dass ich – im Gegensatz zu meiner Schwester – jetzt vom Grundcharakter her eher weniger die Person bin, die Wochen lang auf Reisen sein kann. Ich muss jetzt auch nicht in herausfordernder oder sehr warme Länder reisen, obwohl ich schon wirklich gerne mehr von der Welt sehen würde. Die hat ja doch so einige spannende Dinge zu bieten, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Und natürlich habe ich eine persönliche Liste mit Orten, die ich gerne bereisen würde. Ich wäre gerne mal nach Japan und China gereist. Ich würde gerne mal Neuseeland sehen und in die Highlands von Schottland reisen. Auch Irland würde ich durchaus gerne noch einmal besuchen. London, eine Stadt, die auch auf der Liste geplanter Entdeckungen steht. Wie gerne würde ich mit einem Fingerschnipp einfach mal die eine oder andere Besonderheit eines Landes erleben, sie entdecken und durchwandern und dann mit dem nächsten Schnipp wieder zu Hause sein.

Ich brauche kleine Auszeiten

Meist macht der Aufwand wirklich nur Sinn, wenn man halt auch vor hat länger zu bleiben. Sonst hat man am Ende mehr Weg als Zeit vor Ort und das ist irgendwie auch Quatsch. Gerade, weil einige Ziele ja doch eine gewissen Zeit brauchen, um irgendwie richtig anzukommen. Von daher wird es für mich sicherlich eher kein so einfach umsetzbares Thema sein.

Ich bin ein Mensch, der braucht über das Jahr verteilt eben eher viele kleine Auszeiten, um den Kopf wieder frei zu bekommen, anstatt einer langen Reise, bei der man mental eine Woche zum Ankommen braucht. Nach einer Woche bekomme ich meist schon wieder Heimweh. Daher dauern unsere Familienurlaube auch selten länger als 10 Tage. Das war mit meinen Eltern damals anders. Im Sommer waren wir immer wenigstens für 3 Wochen verreist und ooooh… irgendwann wollte ich wieder nach Hause. Als Teenager war ich wohl keine einfache Reisebegleiterin für meine Familie *lach*.

Urlaubsreif fühlen wir uns immer wieder mal

Es gibt so bestimmte Abschnitte in unserem Alltag, wo wir merken, dass wir auf dem Zahnfleisch laufen. Nach einer gewissen Phase merken wir alle vier, dass kaum noch etwas geht und Erschöpfung, Gereiztheit und Müdigkeit gewinnen mehr und mehr die Oberhand und irgendwann fühlt sich alles einfach nur noch zu viel an.

Alles in uns schreit dann nach Auszeit und man sieht uns deutlich an, dass wir urlaubsreif sind. An diesem Punkt befinden wir uns übrigens auch so langsam wieder, auch wenn es schulisch nun langsam endlich etwas ruhiger wird. So wissen wir doch, dass so einiges noch auf uns zukommt.

Meerblick

“Na? Reif für’s Disneyland?”

Das sagte meine Mutter am Wochenende zu mir. Wenn die wüsste *lach*. Wenn ich danach gehe, dann dürfte es für mich jeden Monat für zwei Tage dort hin gehen, einfach um vom Alltag zu fliehen. Ja, es ist dort anderer Stress und zur Ruhe kommt man in einer Welt voller fiktiver Figuren und Geschichten sicherlich auch nicht, aber es ist ein wenig Realitätsflucht, die ich wirklich immer wieder mal gut gebrauchen kann. Viele von euch kennen das sicherlich.

Alternativ dazu darf es auch gerne einfach zwei drei Tage Meerblick sein. Wir wohnen ja erfreulicher Weise nicht ganz so weit weg von der Ostsee und könnten uns das dann und wann mal für ein verlängertes Wochenende erlauben (wenn da nicht immer Turnier und Co wären)… machen wir aber viel zu selten.

Dennoch ist das Meer der einzige Ort, an dem ich irgendwie anders nochmal zur Ruhe und tatsächlich runterkommen kann. Ich kann Stunden lang am Meer sitzen und um mich herum tobt der Wind und es ist kühl. Aber ich kann da sitzen, das Meer beobachten und merke, wie ich zur Ruhe komme…

Was tut ihr, wenn ihr Urlaubsreif seid?

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

4 Kommentare

  • bullion

    Welch schönes Thema. Das hatte ich bei dir in den letzten Wochen ohnehin schon immer mal rausgelesen. Die Urlaubsreife. Ich muss sagen, auch obwohl wir erst weg waren, wäre ich auch schon wieder bereit dazu. Wir fahren ja meist zweimal im Jahr weg: Einmal länger (bei uns 10-14 Tage) und einmal kürzer (3-6 Tage), zu mehr reicht es meist nicht bzw. gibt es zu viele andere Termine. Ist mir meist zu wenig, denn obwohl ich Urlaub zu Hause auch liebe und nicht missen möchte, so richtig abschalten geht da auch nicht, denn es gibt halt immer etwas zu tun.

    • Sari

      Wir schaffen es teilweise kaum 1x zu verreisen *lach* Oft sind wir viel zu spät dran mit buchen, weil wir ständig mit anderen Dingen beschäftigt sind. Manchmal schaffen wir es dann doch irgendwie spontan oder eben zumindest mal für ein paar Tage ans Meer. Für dieses Jahr ist zum Beispiel auch noch gar nichts in Aussicht…

      • Edeline

        Hallo Sari,
        da bist Du ja schon ziemlich weit gekommen beim Lebens-ABC und schon fast am Ende, aber ich hoffe es geht dann weiter …
        Ich bin erst beim “B” angekommen und hänge mit meinem “C” hinterher.

        Ja, Urlaubsreif bin ich gefühlt auch immer. Das Fernweh packt mich oft, aber leider durch andere Verpflichtungen und die Arbeit ist man da eng eingebunden und kann nur zu bestimmten Zeiten reisen. Tja, und natürlich das liebe Geld spielt auch eine Rolle. Mir würde es auch nichts ausmachen für länger zu reisen, das habe ich eh schon immer als Traum allerdings bis jetzt hat es aufgrund von Arbeit, Geld und anderen Dingen nicht funktioniert Punkt ich könnte mir sogar mal vorstellen einen weltreise zu machen ja bei mir sind auch noch viele Ziele auf der Liste aber es gibt halt auch so viele schöne Ziele auch hier in Deutschland gibt es immer wieder so schöne Dinge die man entdecken kann Punkt ich war vor kurzem in Görlitz gewesen traumhaft schön dort nicht nur Görlitz allein sondern auch die Umgebung drumrum immer wieder schön zu entdecken und auch schön zum fahrradfahren oder wandern kann ich nur empfehlen. ausländisch technisch entdecke ich gerade für mich so ein bisschen Polen ja ist jetzt auch nicht so weit weg aber trotzdem auch mega schön und dort gibt es auch viel zu sehen und zu entdecken. LG Edeline

  • Christine

    Ich bin gerade an der Ostsee und “oh, was bin ich happy!!!” 🥰
    Tatsächlich sind wir auch meist in der Nähe unterwegs. Öfter Nordsee. Ist näher.

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