WeeklyHeldenView #35

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Die Woche startet mit einem Sturz. Volle Breitseite habe ich mich auf dem Weg zur Krabbelgruppe hingepackt und war froh, dass das Heldenkind dort erstmal ausreichend beschäftigt war, so dass ich meine Knie versorgen konnte. Das hat vielleicht gebrannt. Aber ok, wir sind ja hart im nehmen, nicht wahr?

Training fand diese Woche “nur” zwei Mal statt aufgrund der großen Hitze, die hier ab Mittwoch herrschte. Während die Temperaturen draußen stetig stiegen und ihren Höhepunkt bei 34 Grad fanden, wurde drinnen das Krankenlager aufgeschlagen. Erst der Miniheld, dann das Heldenkind und zum Schluss merkte auch der Held ein wenig etwas. Was für ein schlechtes Timing, wo doch so viel am Wochenende anstand.

Kindergeburtstage, Ausflüge und unsere Einweihungsfeier. Hachje. Ein Geburtstag wurde abgesagt, auch der Ausflug in den Freizeitpark mit dem Fußballverein sowie der Ausflug in den Zoo mit der Kita. Statt dessen wurde viel Zeit zu Hause mit Malen, Kuscheln und Tee verbracht. Parallel dazu war die Woche vordergründig von den Vorbereitungen für unsere Einweihungsfeier bestimmt, die wir endlich als Dankeschön für alle Umzugshelfer veranstalten wollten. Man, hatten wir nochmal Glück mit dem Wetter, auch wenn es zeitweise schon ganz schön nach Herbst draußen aussieht… Kuchen backen, Obst schnippeln, aufräumen und SItzplätze schaffen… wir hatten wirklich ziemlich viel zu tun.

Insgesamt kann man wohl sagen gehörte diese Woche eher weniger zu den guten, fand aber am Ende einen positiven Ausklang.

*heart* Glücksmomente

Die ersten richtigen aufeinander folgenden Schritte hat das Heldenkind gemacht. Es wird von Tag zu Tag besser. Auch dass die Kinder rechtzeitig zur Einweihungsfeier wieder einigermaßen auf dem Damm waren. Die drei nächsten Zähne zeigen sich nun auch beim Heldenkind und wir haben im Minihelden-Zimmer gewütet. Es sieht auf einmal total nach Jugendzimmer aus.

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Von ersten Schritten und Krabbelkindern

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“Wie alt ist der Kleine?” – diese Frage wird mir in letzter Zeit häufig gestellt. Mit stolz blicke ich dann auf unser Heldenkind hinab und antworte “8 Monate!”. Puuuh, 8 Monate…ich denke ja schon ehrlich gesagt manchmal über den ersten Geburtstag nach. Er scheint gar nicht mehr fern zu sein und dabei beginnt ja demnächst erst die Herbstzeit. Das Heldenkind hat doch erst mitten in der Weihnachtszeit seinen 1. Geburtstag. Warum denke ich also ständig an diesen, aber habe noch keinen einzigen Gedanken an Weihnachten verschwendet? So ist das manchmal…

Krabbeln, Spielen, Lachen, Laufen…

Seit unserem letzten Besuch in Frankfurt hat das Heldenkind enorme Fortschritte gemacht. Ich erzählte bestimmt, dass es bei Maru und ihrer Familie viel Raum und Möglichkeiten für das Heldenkind gab, sich auszutesten und so lief es dort mit großer Begeisterung am Sofa auf und ab und wenn,es fiel, dann landete es kuschelig weich auf einem Flausche-Teppich.

Unsere erste Maßnahme, als wir dann wieder nach Hause kamen, bestand darin, dass wir den Couchtisch auf den Dachboden trugen und einen Flauche-Teppich, den wir noch aus dem alten Nest hatten, vor dem Sofa auslegten. Nun hatte das Heldenkind die gleiche Bewegungsfreiheit, wie damals bei Maru. In dem Moment, wo es merkte, dass es tatsächlich bis zum Sofa vordringen kann, war die Freude sichtbar groß bei unserem Baby. Es war so aufgedreht und aufgeregt, dass es laut lachend sich immer wieder am Sofa hoch zog und kreischend vor Freude seitlich fallen ließ.

Laufen

Seitdem sind nun schon wieder einige Tage ins Land gezogen. Im Grunde ist der Ablauf so: Das Heldenkind krabbelt Richtung Sofa, spielt ein bisschen auf dem großen Teppich, lacht dabei viel (vor allem, wenn das Spielzeug weit fliegt), zieht sich dann irgendwo am Sofa hoch, läuft an diesem ein bisschen auf und ab, bis es jemanden von uns oder einen Hocker in Reichweite entdeckt, dreht sich zum Ziel und versucht hin zu laufen.

Der Prozess des Laufen lernen ist unglaublich

Schon damals beim Minihelden fand ich es unglaublich faszinierend, wie das Kind sich alles irgendwie angeeignet hat, ohne dass man bewusst viel dazu beigetragen hätte. Das Drehen zum Beispiel. Eines Tages fing das Kind einfach damit an. Und wir haben uns vorher definitiv nicht ständig am Boden hin- und hergerollt. Gleiches gilt nun beim Krabbeln und Laufen.

Wobei…natürlich sitzt man da, streckt die Arme aus und ruft mit Begeisterung “Na komm, komm zu Mami!!” und ist ganz aufgeregt, wenn das Kind sich tatsächlich in Bewegung setzt. Ich habe das Gefühl, dass das Heldenkind dieses Mal deutlich mehr krabbelt, als der Miniheld damals, der eigentlich nur gekrabbelt ist, um irgendwo hin zu kommen, wo er sich hochziehen und loslaufen kann. Das Heldenkind veranstaltet manchmal hier regelrechte Krabbel-Wettbewerbe, bevor es mal wieder Lust auf Aufstehen bekommt. Aber wenn es dann aufsteht, lässt es immer häufiger los und steht auch von Tag zu Tag immer sicherer und länger frei.

Laufen

Vor ein paar Tagen hätte ich wohl noch nicht davon gesprochen, dass wir hier erste Schritte hatten, da es doch immer noch mehr ein nach vorne fallen war, aber inzwischen… da sitze ich am anderen Ende vom Sofa, werde breit angelächelt und tatsächlich werden inzwischen 2-3 richtige (etwas wackelige) Schritte auf mich zu gemacht, bevor das Heldenkind auf den Popo fällt oder seitlich kippt. Aber ich bin auch etwas entspannter inzwischen, denn das Heldenkind fängt seine Stürze inzwischen wirklich gut ab und den Rest erledigt der Flausche-Teppich.

Das Umfeld den Bedürfnissen anpassen

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese enormen Fortschritte, die das Heldenkind inzwischen gemacht hat, damit zu tun haben, dass wir das Wohnzimmer seinen aktuellen Bedürfnissen angepasst haben. Denn wie auch das Kinderzimmer einer ständigen Veränderung unterliegt, sollte man das durchaus auch in den anderen Räumen zulassen. Das Kind verbringt in seinen ersten Lebensmonaten (wenn nicht gar -jahren) vor allem viel Zeit in den Räumen, in denen man sich selbst befindet. Da tut man sich und seinen Kindern einen großen Gefallen, wenn man Freiräume und Möglichkeiten zur freien Entfaltung schafft.

Laufen

Sei es eben durch das Wegräumen eines Couchtisch, das einrichten einer Schublade, die das Kind immer wieder ausräumen darf und ähnlichem. Manch einer kennt sie sicher, diese Zugeständnisse…

Nicht wahr? Erzählt uns doch mal von Euren!

sari-unter

Catch them all – Mama, bitte, bitte näh mir ein Pokemon!

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Nach Myrapla, Espion und Relaxo ist das heutige Pokemon das 4., das ich auf Wunsch des Minihelden genäht habe. Es war ein Herzenswunsch von ihm und sorgte tatsächlich auch für Tränchen abends im Bett, weil die Sehnsucht so groß danach war. Das Mamaherz war schnell erweicht, bei so einer Herz zerreißende Szene, so dass ich ziemlich schnell mit dem Minihelden Richtung Stoffladen stiefelte und die passenden Stoffe aussuchte.

Passender Weise hatte ich von Freunden noch nachträglich einen Gutschein für unseren Stoffladen bekommen, so dass wir uns dort ein bisschen ohne schlechtes Gewissen austoben konnten *lach*. So macht Shoppen doch am Meisten Spaß.

Mama, kannst du mir bitte ein Glumanda Pokemon nähen?

Glumanda, der kleine Drache, der in der Pokemon Serie von seinem Trainer zurück gelassen wird und wie ein treuer Hund im strömenden Regen auf seinen Meister wartet, sollte es sein. Diese Szenerie hat den Minihelden so massiv berührt, dass er unbedingt der Trainer sein wollte, der den kleinen Drachen aufnimmt und tröstet.

Pokemon

Einen Glumanda zu nähen, das ist leider gar nicht so einfach. Er gehört tatsächlich zu den Pokemon, für das man eher kein gutes oder sagen wir mal mich zufriedenstellendes Schnittmuster findet. Schlussendlich habe ich mich für dieses hier entschieden und versucht es ein bisschen abzuwandeln. Aber ganz glücklich bin ich damit immer noch nicht. Eventuell werde ich es irgendwann nochmal versuchen und mir selber etwas zusammen basteln.

Pokemon

Nichts desto trotz fand ich am nächsten Morgen einen überglücklichen Minihelden in seinem Bett vor, denn ich hatte den Glumanda auf seinen Nachttisch abends vor dem Schlafen gehen gestellt und scheinbar hatte der Miniheld ihn des nachts noch gefunden.

Die Liebe von Kindern ist unbezahlbar

“Mama, ich gebe dir mein Taschengeld für den Glumanda”, sagte der Miniheld, als ich an der Nähmaschine saß , “dann hast du nicht umsonst daran gearbeitet!”. Hachz…was für ein liebes Kind ich doch manchmal (eigentlich meistens, immer, ständig) habe. Natürlich wollte ich kein Taschengeld von ihm. Seine Freude ist mir Bezahlung genug (und ein schönes gemaltes Bild verachte ich auch nicht).

Pokemon

Es ist erstaunlich. Als Erwachsener ist man so kritisch mit den Dingen. Wo ich total unzufrieden mit dem Ergebnis unseres kleinen neuen flauschigen Mitbewohners bin, hat der Miniheld ihn total ins Herz geschlossen und liebt ihn. Liebt ihn, als wäre es das echte Pokemon, das er aus dem Regen befreit und mit nach Hause genommen hat. So viel Wertschätzung für etwas, das ich selber hergestellt habe.

Davon sollten wir uns manchmal vielleicht noch eine Scheibe abschneiden. Wertschätzung, Dankbarkeit..weniger auf die Perfektion achten und dafür mehr Liebe für das Detail und den Gedanken dahinter erübrigen. Hachja…. Kinder sind immer noch die größten Lehrmeister auf Erden, oder?

Und damit schicke ich unser kleines, nun glückliches Pokemon zum Kiddikram und wünsche Euch einen schönen Start ins Wochenende!

sari-unter

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